Pressemitteilung: Weddinger Knall bleibt weiter ungeklärt

Der Antrag der Piratenfraktion, das Knallmysterium im Bezirk Wedding mit Hilfe von Experten aufzuklären, wurde im Hauptausschuss der BVV-Mitte abgelehnt. Eine entsprechende Beschlussempfehlung steht auf der 31. BVV zur Abstimmung. Der Antrag der Piraten sollte die Suche nach der Ursache des rätselhaften Knalls beschleunigen, um die Lärmbelästigung für die Anwohner zu beseitigen.

 
Im Norden von Berlin wird es wohl weiter knallen. Seit Wochen reißt ein rätselhaftes Geräusch die Bewohner im Bezirk Wedding Nacht für Nacht aus dem Schlaf. Die Suche nach der Lärmursache blieb bisher jedoch erfolglos, denn niemand fühlt sich für das Weddinger Knallmysterium zuständig. Wir wissen nicht, woher der Knall kommt“, heißt es im Bezirksamt Mitte. Die Polizei kann nicht ermitteln, weil der Knall keine Straftat ist. 
 
Damit die Weddinger wieder durchschlafen können, hatte die Piratenfraktion auf der 30. BVV einen Antrag eingereicht, der das Bezirksamt anregen sollte, Experten zur Aufklärung des Knallmysteriums hinzuzuziehen. „Denn bisher hat das Bezirksamt keine externen Institute zur Lösung des Falls auch nur angefragt“, erklärt Tobias Kriesel, Bezirksverordneter der Piratenfraktion Mitte, den Antrag seiner Fraktion. „Mit Hilfe von mehreren Mikrofonen, die in der Lage sind Aufnahmen mit einem exakt aufeinander abgestimmten Zeitstempel zu erstellen, sollte es möglich sein, die Quelle des Lärms anhand der Laufzeitunterschiede zu lokalisieren”. 
 
Der Antrag wurde zur Beratung an den Hauptausschuss überwiesen und dort mehrheitlich von allen Fraktionen abgelehnt. Grund dafür sei die ungeklärte Kostenfrage. Im Antragstext der Piratenfraktion heißt es jedoch explizit, dass „kostenneutral“ nach der Ursache des Knalls geforscht werden soll. „Dies kann beispielsweise in Form eines ausgelobten Wettbewerbs oder eines Studienprojekts realisiert werden“, erläutert Tobias Kriesel. 
 
Die Entscheidung, wie über den Antrag abgestimmt wird, fällt auf der 31. BVV am 19.06.

Update: Der Antrag wurde von den Piraten von der Konsensliste genommen. Der Antrag konnte auf Grund der fortgeschrittenen Zeit nicht behandelt werden und landet auf der TO der 32. BVV.

Link zur Drucksache: http://www.berlin.de/ba-mitte/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=6066

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